Hamburger SV erlebt historischen Fehlstart in der Bundesliga nach 0:5-Niederlage gegen Mainz
Mit null Punkten und einem Torverhältnis von 0:7 hat der Hamburger SV den schlechtesten Saisonstart in der Geschichte des Vereins hingelegt. Die deutliche 0:5-Niederlage gegen den FSV Mainz 05 sorgt für große Unruhe im Verein und unter den Anhängern.
Trainer Merlin Polzin äußerte sich nach dem Spiel und erklärte:
„Es geht jetzt nicht darum, irgendwas schönzureden oder irgendwelche Ausreden zu suchen.“
Er bezeichnete den Auftritt seiner Mannschaft als „maximal beschissenen Nachmittag“ und stellte fest, dass kein Gegner in der Bundesliga Probleme gegen den HSV habe.
Die hohe Niederlage hat die Stimmung an der Elbe stark belastet. Nach den teuren Neuzugängen, die für viel Aufsehen gesorgt hatten, herrscht nun eine besorgniserregende Unruhe. „Das Debakel wirft Fragen auf“, berichtete die Presse, während die „Bild“-Zeitung von einem „Albtraum“ zum Saisonstart sprach.
Defensive des HSV überfordert
Erstmals seit der Rückkehr in die Bundesliga steht der HSV am Tabellenende. Die Art und Weise, wie die Mannschaft gegen Mainz auftrat, lässt die Fans besorgt zurück. Polzin versuchte, trotz der großen Enttäuschung, Ruhe und Sachlichkeit auszustrahlen.
„Es gibt viele Dinge, die wir aufarbeiten wollen und müssen, um es in der nächsten Woche besser zu machen,“
sagte der 35-Jährige mit Blick auf das bevorstehende Spiel gegen RB Leipzig.
Insgesamt hat der HSV rund 30 Millionen Euro in neue Spieler investiert, darunter Spielmacher Fabio Vieira und Stürmer Terem Moffi. Diese Neuzugänge konnten jedoch nicht überzeugen. Besonders der Abwehrchef Luka Vuskovic, der in der letzten Saison herausragende Leistungen zeigte, wurde schmerzlich vermisst. Die Defensivspieler Jordan Torunarigha und Sebastiaan Bornauw wirkten gegen die Mainzer Angreifer Sheraldo Becker und Phillip Tietz überfordert.
Reaktionen der Spieler
Nicolai Remberg, der Kapitän der Mannschaft, äußerte sich ebenfalls zur Niederlage und sagte:
„Die Gegentore sind viel zu billig und zu einfach.“
Er bezeichnete die Niederlage als „Nackenschlag, aber kein Beinbruch“ und betonte, dass die Mannschaft zusammenhalten werde:
„Egal, was jetzt auf uns einprasselt, da gehen wir durch.“
Remberg erinnerte daran, dass der HSV auch in der vergangenen Saison einen schwachen Saisonstart hatte, am Ende jedoch den Klassenerhalt schaffte.
„Ich kenne die Mannschaft, wir brechen nicht ein, das bricht uns nicht das Genick. Wir werden uns einspielen, eingrooven und dann sind wir da, da bin ich mir ganz sicher,“
sagte er optimistisch. Die nächste Gelegenheit zur Wende bietet sich bereits am kommenden Sonntag in Leipzig.
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Quellen: n-tv
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