Die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft erreicht am Sonntag ihren Höhepunkt, doch die geplante Halbzeitshow im MetLife Stadium wirft bereits im Vorfeld Fragen auf. Kritiker befürchten, dass die ursprünglich angestrebte Pause von 15 Minuten erheblich überschritten werden könnte, was den Spielfluss stören würde.
Halbzeitpause könnte länger als vorgesehen werden
Experten und Fans äußern Besorgnis über die mögliche Dauer der Halbzeitshow, die sich an den spektakulären Pausenshows des Super Bowls orientiert. Ein Beispiel aus der Vergangenheit ist das Finale der Klub-Weltmeisterschaft 2025, bei dem eine ähnliche Darbietung rund 25 Minuten in Anspruch nahm. In der aktuellen Diskussion wird sogar von einer einstündigen Unterbrechung gesprochen, die ein erneutes Aufwärmen der Spieler erforderlich machen könnte.
Positionen zur Halbzeitshow
Die Befürworter der Show argumentieren, dass ein WM-Endspiel ein globales Ereignis ist, das auch neue Zuschauergruppen ansprechen sollte. In den USA sind aufwendige Pausenshows bei großen Sportveranstaltungen Tradition. Die FIFA erhofft sich durch diese Maßnahme eine Steigerung der Zuschauerzahlen und damit auch höhere Einnahmen, ohne die sportliche Integrität zu gefährden.
Veranstalter betont die Einhaltung der Zeitvorgaben
Veranstalter Hugh Evans versichert, dass die musikalische Darbietung auf maximal 11 Minuten beschränkt ist, ergänzt durch etwa 4 Minuten für die Bühnenlogistik. Damit soll die gesamte Halbzeitpause die üblichen 15 Minuten nicht überschreiten. Auch der Rasen soll während der Show geschont werden.
Prominente Künstler sorgen für Aufsehen
Die Liste der auftretenden Künstler liest sich wie ein Festival-Line-up. Neben Justin Bieber, dessen Teilnahme kürzlich bestätigt wurde, sind auch Madonna, Shakira und die K-Pop-Gruppe BTS Teil des geplanten Mega-Events. Diese hochkarätige Besetzung hat bereits im Vorfeld für rege Diskussionen gesorgt.
Halbzeitshow mit sozialem Engagement
Die Inszenierung wird von Chris Martin, dem Frontmann der Band Coldplay, geleitet. Das Konzept orientiert sich an den etablierten Pausenshows des Super Bowls und hat zudem das Ziel, Gelder für Bildungsprojekte zu sammeln. Dies könnte an frühere Wohltätigkeitsveranstaltungen wie Live Aid erinnern.
Am Sonntag wird sich zeigen, ob die Halbzeitshow lediglich eine Randnotiz bleibt oder ob sie den Rhythmus des Endspiels maßgeblich beeinflusst.
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Quellen: Focus, ksta