Es sind die großen Namen der Vergangenheit, die für viele mit Wrestling verbunden sind: Hulk Hogan, der Undertaker oder Bret Hart. Diese Persönlichkeiten prägten einst die World Wrestling Entertainment (WWE) und stellten die ersten Stars der inszenierten Kämpfe dar.
Heute haben der im vergangenen Jahr verstorbene Hogan und Co. einer neuen Generation im Ring Platz gemacht – die WWE hat sich weiterentwickelt: von einer Showkampf-Liga hin zu einer globalen Unterhaltungsmarke, die 365 Tage im Jahr tourt.
Globale Reichweite und Umsatz
WWE erreicht eigenen Angaben zufolge weltweit fast eine Milliarde Haushalte mit ihren Fernsehsendungen. Der WWE-Kanal auf Youtube zählt 112 Millionen Abonnenten, und an der Börse wird das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von fünf Milliarden Dollar gelistet.
In dieser Woche wird die WWE am Freitag nach Berlin kommen. In der Uber Arena wird die Show „Smackdown“ produziert, die zu den zwei wöchentlichen Sendungen gehört, die weltweit live im Fernsehen übertragen werden. Die aktuellen Stars, darunter Cody Rhodes, CM Punk, Jade Cargil und Gunther, werden die Zuschauer begeistern.
Gunther als „Legenden-Killer“ in Berlin
Gunther, der als der größte Bösewicht der Liga bekannt ist – auch als „Heel“ bezeichnet – hat seine Wurzeln im deutschen Wrestling. „Ich fühle mich sehr wohl als Heel. Am Ende des Tages bin ich aber immer ich selbst“, äußerte der 110-Kilo-Mann. In den WWE-Shows hat er sich einen Ruf als „Legenden-Killer“ erarbeitet und kürzlich Publikumsliebling John Cena in dessen letztem Match besiegt.
Die Live-Show aus Berlin wird insgesamt drei Stunden dauern. Gunther verspricht, „die beste sportliche Unterhaltung“ zu bieten und hebt hervor, dass die Live-Atmosphäre in der Halle noch beeindruckender ist als im Fernsehen. Wrestling im Jahr 2026 wird von vielen als eine Art Live-Daily-Soap wahrgenommen, die mit Musik und Spezialeffekten angereichert ist.
WWE auf weltweiter Tour
Früher fanden die meisten WWE-Shows vorwiegend in Nordamerika statt, und Auftritte in Deutschland waren selten. Heute kennt das Wrestling jedoch keine Grenzen mehr. Neben „Smackdown“ in Berlin wird am Montag auch die andere große WWE-Show „Raw“ live aus Düsseldorf übertragen.
Ende des Monats stehen auch Auftritte im Nahen Osten auf dem Programm, darunter der „Royal Rumble“, der in Saudi-Arabien stattfinden wird, bevor es zurück in die USA geht. Das Unternehmen tourt 365 Tage im Jahr, ohne Unterbrechung, vor Millionen von Fans.
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