Hertha BSC-Geschäftsführer Ralf Huschen Foto: picture alliance/dpa
Der Verein Hertha BSC kann sich aus finanzieller Sicht erleichtert zeigen: Im Rahmen eines freiwilligen Rückkaufangebots hat der Club Nordic Bond-Anleihen im Gesamtwert von rund 21,2 Millionen Euro zurückerworben, was die ursprünglichen Planungen übersteigt. Diese Information wurde am Dienstag von Hertha BSC bestätigt.
Übersicht der Anleihe und deren Rückkauf
Die Anleihe, die im Jahr 2018 emittiert und bis 2028 verlängert wurde, hatte ursprünglich ein Volumen von 40 Millionen Euro. Der Rückkauf reduziert das ausstehende Volumen nun auf circa 18,8 Millionen Euro. Diese Finanzierungsstruktur war im Frühjahr entscheidend für die Lizenzvergabe durch die DFL.
Finanzielle Schritte zur Senkung der Belastungen
Im vergangenen Oktober konnte Hertha bereits zwei wichtige Maßnahmen umsetzen:
- Laufzeitverlängerung des Nordic Bonds
- Reduzierung der Verzinsung von 10,5 % auf 6,5 % pro Jahr
Diese Schritte waren notwendig, um die finanziellen Verpflichtungen zu minimieren und die Lizenzvergabe zu gewährleisten.
Positive Reaktion von Ralf Huschen
Ralf Huschen, Geschäftsführer von Hertha, äußerte sich erfreut über die Annahme aller Rückkaufangebote: „Wir freuen uns, dass wir durch die Annahme aller Angebote – trotz leichter Überschreitung des ursprünglichen Rückkaufvolumens von 20 Millionen Euro – den betroffenen Anleihegläubigern ermöglichen konnten, die Bestände bereits vor dem Laufzeitende vollständig zurückzugeben.“
Bedeutung des Rückkaufs für den Verein
Die technische Abwicklung des Rückkaufs erfolgt derzeit über Banken. Dies stellt einen signifikanten Fortschritt für den Verein dar, da es eines der größten finanziellen Risiken verringert und einen Schritt in Richtung stabilerer wirtschaftlicher Verhältnisse darstellt.
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