Nachrichten aus Berlin und der Region

Aktuelles Echo
Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Vor 2 Minuten Live-Ticker: Ostsee-Drama: Buckelwal in der Wismar-Bucht Live-Ticker: Ostsee-Drama: Buckelwal in der Wismar-Bucht Vor 2 Minuten Eisgenuss und Husten: Ursachen und Lösungen für das Problem Eisgenuss und Husten: Ursachen und Lösungen für das Problem Vor 4 Stunden Union Berlins Trainerin Eta hebt Güthers Potenzial hervor und plant seine Entwicklung Union Berlins Trainerin Eta hebt Güthers Potenzial hervor und plant seine Entwicklung Vor 4 Stunden Fructose und ihre Rolle bei der Entstehung von Volkskrankheiten Fructose und ihre Rolle bei der Entstehung von Volkskrankheiten Vor 4 Stunden Straße von Hormus: Wie Geopolitik freie Seewege bedroht Straße von Hormus: Wie Geopolitik freie Seewege bedroht Vor 5 Stunden Berliner Wahrzeichen: Ein Blick auf die Siegessäule Berliner Wahrzeichen: Ein Blick auf die Siegessäule Vor 5 Stunden Abschiedstour der Prinzen: Letztes Konzert in Berlin 2027 Abschiedstour der Prinzen: Letztes Konzert in Berlin 2027 Vor 5 Stunden Hundekultur im Café: Leckereien für Zwei- und Vierbeiner im „Wahrhaft Nahrhaft“ Hundekultur im Café: Leckereien für Zwei- und Vierbeiner im „Wahrhaft Nahrhaft“ Vor 5 Stunden Im Konvoi: Kreuzfahrtschiffe haben Straße von Hormus passiert Im Konvoi: Kreuzfahrtschiffe haben Straße von Hormus passiert Vor 7 Stunden

Energieagentur-Chef Birol warnt vor „nie dagewesener Krise“| MOPO

Der Chef der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, warnt vor einer drohenden Energiekrise im April, ausgelöst durch die Blockade der Straße von Hormus. Er prognostiziert einen massiven Ausfall bei Öl und Gas, der die Weltwirtschaft erheblich belasten könnte.

Energieagentur-Chef Birol warnt vor „nie dagewesener Krise“| MOPO
KI-generiert

In Anbetracht der anhaltenden Blockade in der Straße von Hormus äußert der Direktor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, besorgniserregende Prognosen für die kommenden Wochen. Er warnt, dass im April ein erheblicher Rückgang bei der Öl- und Gasversorgung droht, was gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaft und die allgemeine Versorgungslage haben könnte.

Birol erklärte in einem Interview mit der Zeitung „Le Figaro“, dass die Situation aufgrund des Iran-Kriegs und der weitgehenden Blockade der strategisch wichtigen Wasserstraße sich weiter verschärfen könnte. „Der März war bereits äußerst herausfordernd, aber der April wird noch gravierender“, so Birol. Die Golfstaaten fördern derzeit nur etwas mehr als die Hälfte der Ölmenge, die vor dem Krieg gefördert wurde, während der Export von Erdgas vollständig zum Erliegen gekommen ist.

„Sollte die Meerenge tatsächlich den ganzen April über gesperrt bleiben, werden wir doppelt so viel Rohöl und Raffinerieprodukte verlieren wie im März. Wir stehen vor einem ,schwarzen April‘“, sagte Birol.

Er äußerte sich pessimistisch über die Lage und betonte, dass dieser Konflikt eine der Lebensadern der Weltwirtschaft lahmlege. „Nicht nur Öl und Gas, sondern auch Düngemittel, Petrochemikalien, Helium und vieles mehr sind betroffen“, fügte er hinzu.

Schwere Energiekrise in der Geschichte

Birol betonte, dass die Welt eine Störung der Energieversorgung in diesem Ausmaß noch nie erlebt habe. „Im Vergleich zu den großen Öl- und Gaskrisen der Vergangenheit ist die gegenwärtige Krise schwerwiegender als die von 1973, 1979 und 2022 zusammen. Wir stehen vor einem umfassenden Energieschock, der Öl-, Gas- und Nahrungsmittelschocks vereint“, erklärte er.

Die von der IEA initiierte Freigabe von Ölreserven könne lediglich eine vorübergehende Linderung verschaffen, so Birol. „Die einzige nachhaltige Lösung besteht in der Wiederöffnung der Straße von Hormus. Solange sie geschlossen bleibt, wird die Weltwirtschaft vor enormen Herausforderungen stehen.“

Besondere Herausforderungen für Deutschland

In Bezug auf Deutschland wies Birol darauf hin, dass das Land in einer besonders schwierigen Lage sei, was die Verfügbarkeit von Erdgas und zuverlässigen Stromquellen wie der Kernenergie betrifft. „Die deutsche Wirtschaft und Industrie könnten in den kommenden Wochen, Monaten oder sogar Jahren vor erheblichen Herausforderungen stehen“, warnte er.

Mehr zum Thema

„`

Bildquelle: ai-generated-gemini

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.