Übernahmeversuch bei Easyjet: Castlelake erhöht sein Angebot
Die britische Fluggesellschaft Easyjet könnte sich bald in neuer Hand befinden. Der US-Investor Castlelake hat seine Offerte für die Airline nach mehreren zuvor abgelehnten Versuchen aufgestockt. Easyjet bestätigte, dass eine grundsätzliche Einigung erzielt wurde, bei der Castlelake bereit ist, 6,90 Pfund pro Aktie zu zahlen. Dies führt zu einer Unternehmensbewertung von 5,23 Milliarden Pfund. Zuvor hatte der Investor im Juni Angebote von 6,25 und 6,50 Pfund je Aktie unterbreitet, die jedoch nicht auf Zustimmung stießen.
Um Castlelake zu einer Erhöhung seines Angebots zu bewegen, erhielt der Investor Zugang zu wesentlichen Geschäftsinformationen von Easyjet. Diese Neuigkeiten fanden an den Finanzmärkten Anklang und spiegeln sich positiv in der Entwicklung der Easyjet-Aktien wider.
Condor: Auf der Suche nach strategischen Partnern
Gerber betonte, dass diese Anbieter möglicherweise weniger auf ihren Heimatmarkt angewiesen sein möchten und offen für Kooperationen mit Unternehmen aus anderen Regionen sind. Insbesondere Turkish Airways wird als sehr wachstumsorientiert in Europa beschrieben.
Eigentümerwechsel bei Condor: Ein Blick auf die Hintergründe
Der deutsche Staat, der Condor nach der Insolvenz des Mutterkonzerns Thomas Cook im Jahr 2019 unterstützt hat, plant im Herbst den Verkauf seiner Anteile von 49 Prozent an den Finanzinvestor Attestor. Attestor beabsichtigt, strategische Optionen für Condor zu prüfen und hat bereits signalisiert, dass eine Partnerschaft mit einem Unternehmen aus der Luftfahrtbranche bevorzugt wird. Aufgrund von wettbewerbsrechtlichen Bedenken wird Lufthansa nicht als potenzieller Käufer in Betracht gezogen.
Im vergangenen Geschäftsjahr profitierte Condor von einer boomenden Nachfrage und einer Flotte von nahezu 70 Flugzeugen. Das Unternehmen erzielte Rekordgewinne, und das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 25 Prozent auf 151 Millionen Euro. Die Passagierzahlen nahmen um 13 Prozent auf 9,6 Millionen zu, was zu einem Umsatz von 2,35 Milliarden Euro führte – ein Anstieg von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Quellen: n-tv, t-online
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