Nachrichten aus Berlin und der Region

Aktuelles Echo
Sturmwarnung: AIDAperla verfehlt Hafenmauer in Le Havre nicht rechtzeitig Sturmwarnung: AIDAperla verfehlt Hafenmauer in Le Havre nicht rechtzeitig Vor 5 Stunden Union Berlin ruft zum Widerstand gegen Montagsspiele auf: DFB muss die Fans ernst nehmen! Union Berlin ruft zum Widerstand gegen Montagsspiele auf: DFB muss die Fans ernst nehmen! Vor 6 Stunden Union Berlin aktualisiert Spielpläne für DFB-Pokal und Bundesliga Union Berlin aktualisiert Spielpläne für DFB-Pokal und Bundesliga Vor 6 Stunden Live-Ticker: Ukraine Krieg: Russland greift Bahn-Infrastruktur an, zivile Opfer bei Drohnenangriffen Live-Ticker: Ukraine Krieg: Russland greift Bahn-Infrastruktur an, zivile Opfer bei Drohnenangriffen Vor 9 Stunden Energie Cottbus: Talente aus der Jugend sorgen für Furore in der 2. Liga Energie Cottbus: Talente aus der Jugend sorgen für Furore in der 2. Liga Vor 9 Stunden Union-Frauen starten unglücklich in die Saison: Enttäuschung ist spürbar Union-Frauen starten unglücklich in die Saison: Enttäuschung ist spürbar Vor 9 Stunden Polizeieinsatz nach Schüssen auf geparkte Fahrzeuge in Waidmannslust Polizeieinsatz nach Schüssen auf geparkte Fahrzeuge in Waidmannslust Vor 9 Stunden Drogenfund und Schusswaffe nach Verkehrskontrolle in Kreuzberg Drogenfund und Schusswaffe nach Verkehrskontrolle in Kreuzberg Vor 9 Stunden Zentrale Anlaufstelle für Betroffene des Cyberangriffs in Berlin eingerichtet Zentrale Anlaufstelle für Betroffene des Cyberangriffs in Berlin eingerichtet Vor 11 Stunden Hertha BSC: Unbekannte Vertragsklausel des schwedischen Talents Gustaf Nilsson entdeckt Hertha BSC: Unbekannte Vertragsklausel des schwedischen Talents Gustaf Nilsson entdeckt Vor 11 Stunden

Extremwetter heute: Gefahr durch Starkregen und Gewitter mit möglichen Superzellen

Meteorologen warnen vor schweren Unwettern im Süden Deutschlands, wo Starkregen, Hagel und Sturmböen drohen. Besonders entlang der Donau sind bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter möglich.

Extremwetter heute: Gefahr durch Starkregen und Gewitter mit möglichen Superzellen
KI-generiert

Unwetterwarnungen für den Süden Deutschlands: Gefahr durch Starkregen und Hagel

Die Wetterlage in Deutschland bleibt angespannt, insbesondere im Süden des Landes. Meteorologen warnen vor einer neuen Unwetterfront, die mit Starkregen, heftigen Sturmböen und Hagel einhergehen könnte. Diese Entwicklungen folgen auf bereits chaotische Wetterbedingungen zu Beginn der Woche, die in einigen Regionen erhebliche Schäden verursacht haben.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Bereits am Dienstag musste der Flughafen Nürnberg aufgrund der extremen Wetterbedingungen seinen Betrieb vorübergehend einstellen. Auch am Mittwoch wird mit anhaltenden Unwettern gerechnet, wobei die Gefahrenlage vor allem in den südlichen Bundesländern besonders kritisch ist.

Wetterlage: Explosive Bedingungen im Süden

Die aktuelle Wetterlage ist durch ein Zusammenspiel von warmen Luftmassen aus dem Atlantik und einem Tiefdruckgebiet in der Höhe geprägt. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) ist die Vorhersage für die Entwicklung der Wetterfront schwierig. „Es ist ein bisschen wie mit dem Fettauge in der Suppe: Es ist da, aber kleinste Impulse reichen für eine unvorhergesehene Verlagerung“, erklärt ein Meteorologe.

Der Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer des Wetterdienstes Q.met, äußert sich besorgt: „Die Luft ist regelrecht mit Energie und Wasserdampf aufgeladen. Wenn eine solche Luftmasse ins Rutschen kommt, entlädt sie sich nicht in harmlosen Schauern, sondern in hochreichenden Gewitterzellen, die extrem viel Wasser auf kleinstem Raum abladen.“ Dies könnte zu Starkregen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter führen, örtlich sogar mehr.

Regionale Unterschiede und Warnstufen

Die Unwettergefahr ist in Deutschland am Mittwoch sehr ungleich verteilt. Während es im Norden oft trocken bleibt, könnte es im Süden ernst werden. Jung warnt: „Der Tag dreht ab dem Nachmittag.“ Besonders entlang und südlich der Donau sind heftige Niederschläge zu erwarten, die zu Überflutungen führen können. Auch Hagel mit Korngrößen bis zu drei Zentimetern und Sturmböen sind möglich.

Bereits am frühen Nachmittag gab der DWD amtliche Unwetterwarnungen der Stufe 3 von 4 aus. Für mehrere Kreise westlich von München galt sogar Warnstufe Rot, da Lebensgefahr durch die zu erwartenden Wetterphänomene besteht.

Superzellen und Tornados: Ein erhöhtes Risiko

Die genaue Entladung der Gewitter ist oft nur kurzfristig vorhersehbar. Jung betont, dass die Region südlich der Donau die feuchteste und energiereichste Luftmasse des Landes aufweist, was das Potenzial für die schwersten Gewitterzellen des Tages erhöht. Auch Superzellen, langlebige rotierende Gewitterzellen, sind nicht ausgeschlossen. In solchen Fällen kann auch ein kurzlebiger Tornado nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Das eigentliche Problem liegt jedoch in den bereits gesättigten Böden, die durch die vorhergehenden Gewitter in den letzten Tagen entstanden sind. Ein neuer Starkregen kann nicht versickern und sucht sich seinen Weg in Straßen und Keller.

Ausblick: Wetterberuhigung und weitere Unwetter

In der Nacht auf Donnerstag ziehen laut den aktuellen Prognosen weitere Gewitter über den Süden des Landes hinweg. Im Laufe des Donnerstags wird sich das Wetter jedoch spürbar beruhigen. Laut Jung sind örtlich noch einmal Temperaturen von bis zu 35 Grad möglich, insbesondere im Südwesten. „Das ist der Höhepunkt dieser Hitzewelle“, so der Meteorologe. Dennoch folgt am Freitag bereits der nächste Unwettertag, wobei nur der Nordwesten verschont bleibt. „Die Hitzewelle geht zu Ende – aber sie geht laut und mit Gewitterkrach“, prognostiziert Jung.

Mehr zum Thema

„`


Quellen: t-online, Focus

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.