⚽ WM 2026 Anpfiff in Spielplan & News →

Nachrichten aus Berlin und der Region

Aktuelles Echo
Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Vor 1 Stunde Entdeckung des Landschaftsparks Herzberge im Osten Berlins Entdeckung des Landschaftsparks Herzberge im Osten Berlins Vor 1 Stunde Olivia sucht ein neues Zuhause im Tierheim Berlin Olivia sucht ein neues Zuhause im Tierheim Berlin Vor 1 Stunde Krattenmacher verlässt Hertha BSC und wechselt zu Elversberg Krattenmacher verlässt Hertha BSC und wechselt zu Elversberg Vor 3 Stunden Wiederaufnahme der Bahnverbindung Hamburg-Berlin mit Sonderangeboten Wiederaufnahme der Bahnverbindung Hamburg-Berlin mit Sonderangeboten Vor 4 Stunden Mann in Berlin-Marzahn nach Messerangriff tot aufgefunden Mann in Berlin-Marzahn nach Messerangriff tot aufgefunden Vor 4 Stunden Leitzinsanpassung: EZB vollzieht erste Erhöhung seit nahezu drei Jahren. Leitzinsanpassung: EZB vollzieht erste Erhöhung seit nahezu drei Jahren. Vor 5 Stunden Drei Todesopfer nach Zusammenstoß mit Autofahrer in den Niederlanden, darunter zwei Kinder Drei Todesopfer nach Zusammenstoß mit Autofahrer in den Niederlanden, darunter zwei Kinder Vor 5 Stunden Geopolitische Spannungen: Ankündigung harter Maßnahmen gegen Iran und strategische Ölinfrastruktur Geopolitische Spannungen: Ankündigung harter Maßnahmen gegen Iran und strategische Ölinfrastruktur Vor 6 Stunden Ermittlungen wegen illegaler Kennzeichen während der Dreharbeiten von „Hubert ohne Staller Ermittlungen wegen illegaler Kennzeichen während der Dreharbeiten von „Hubert ohne Staller Vor 6 Stunden

Klimaphänomen El Niño: Experten warnen vor bevorstehenden Extremwetterlagen

Meteorologen warnen vor einem bevorstehenden El Niño, der zwischen Juni und August extreme Wetterereignisse und überdurchschnittliche Temperaturen mit sich bringen könnte. Die WMO hebt die Notwendigkeit hervor, sich auf die globalen Auswirkungen und mögliche Katastrophen vorzubereiten.

Klimaphänomen El Niño: Experten warnen vor bevorstehenden Extremwetterlagen
KI-generiert

Vorbereitung auf El Niño: Experten warnen vor extremen Wetterereignissen

Nach der Einschätzung von Meteorologen steht uns das Wetterphänomen El Niño möglicherweise bevor. Die Weltwetterorganisation (WMO) hat eine eindringliche Warnung veröffentlicht: In den kommenden Monaten ist mit überdurchschnittlichen Temperaturen in vielen Teilen der Welt zu rechnen. Besonders zwischen Juni und August wird ein erhöhtes Risiko für extreme Wetterlagen prognostiziert.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Die WMO erwartet ein bevorstehendes El-Niño-Ereignis, das moderat bis stark ausgeprägt sein könnte und bis November andauern wird. Celeste Saulo, Generalsekretärin der WMO, hob die Dringlichkeit hervor, sich auf die potenziellen Folgen vorzubereiten. Diese könnten sowohl Dürren als auch heftige Regenfälle verstärken und das Risiko von Hitzewellen an Land und im Meer erhöhen.

Globale Auswirkungen des El Niño-Phänomens

El Niño, ein natürliches Wetterphänomen, ist durch die Erwärmung der Wasseroberfläche im Pazifik gekennzeichnet. Diese Erwärmung hat tiefgreifende Auswirkungen auf Windmuster, Luftdruck und Niederschläge und erhöht häufig das Risiko extremer Wetterereignisse. In der Regel tritt El Niño alle zwei bis sieben Jahre auf und dauert zwischen neun und zwölf Monaten.

In ihrem vierteljährlichen Update hat die WMO festgestellt, dass die Mehrheit der Vorhersagemodelle darauf hindeutet, dass das kommende El Niño-Ereignis mindestens mäßig, möglicherweise sogar stark sein wird. Der vorherige El Niño führte dazu, dass 2023 und 2024 die wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen wurden.

Erwartete Temperaturveränderungen und Niederschlagsmuster

Zwischen Ende April und Mitte Mai lagen laut WMO die Temperaturen an der Meeresoberfläche in bestimmten Pazifikregionen nur knapp unter der Schwelle für El Niño. Unter der Wasseroberfläche hingegen wurden Werte festgestellt, die mehr als sechs Grad Celsius über dem Normalniveau lagen. Die WMO rechnet damit, dass zwischen Juni und August nahezu weltweit überdurchschnittliche Temperaturen herrschen werden, während insbesondere am Horn von Afrika, in Südasien und Mittelamerika mit einem Rückgang der Niederschläge zu rechnen ist.

Politische Reaktionen und Maßnahmen

In einer Videobotschaft hat UN-Generalsekretär António Guterres die Dringlichkeit unterstrichen, sich auf die bevorstehenden Herausforderungen einzustellen. Er warnte davor, dass die mit El Niño verbundenen Wetterphänomene das Risiko extremer Wetterereignisse erhöhen und die globale Erwärmung weiter verstärken könnten. Guterres forderte eine Klimapolitik, die den aktuellen Herausforderungen gerecht wird, einschließlich eines Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen und einem verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien. Zudem sollten die Frühwarnsysteme für extreme Wetterereignisse ausgebaut werden.

Die WMO hat betont, dass bislang keine Beweise vorliegen, die darauf hindeuten, dass der Klimawandel die Häufigkeit oder Intensität von El Niño-Ereignissen erhöht. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass der Klimawandel die extremen Wetterereignisse, die mit El Niño einhergehen, verstärken könnte.


Quellen: n-tv, taz

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.