Wissenschaftssenatorin Dr. Ina Czyborra hat Dr. Luke Dimitrios Spieker für seine Leistungen im Bereich des Verfassungs- und Europarechts mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis ausgezeichnet. Der Wissenschaftler, der an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig ist, gehört zu den zehn Preisträgern, die im Jahr 2026 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für ihre herausragenden wissenschaftlichen Beiträge in der frühen Phase ihrer Karriere geehrt werden. Der Preis ist mit 200.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren dotiert und gilt als eine der bedeutendsten Auszeichnungen in Deutschland für Nachwuchswissenschaftler.
Dr. Ina Czyborra äußerte ihre herzlichen Glückwünsche an Dr. Spieker und betonte die Bedeutung seiner Forschung für die europäische Zukunft. Sie hob hervor, dass Berlin ein Zentrum für exzellente Forschung und internationale Perspektiven sei, was sich in der Karriere dieses jungen Wissenschaftlers widerspiegle. Dr. Spieker trage mit seinen Arbeiten zum europäischen Recht zu wichtigen gesellschaftlichen Fragestellungen bei und verdeutliche die Rolle der Stadt als Ort für innovative Wissenschaft.
Dr. Luke Dimitrios Spieker hat sich auf europäisches Recht spezialisiert und bringt einen international geprägten akademischen Hintergrund mit. Nach seinem Studium in London, Paris und Berlin promovierte er, unterstützt von der Studienstiftung des deutschen Volkes, am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht sowie an der Goethe-Universität Frankfurt. Seine Dissertation, die mehrfach ausgezeichnet wurde, behandelt die Rolle europäischer Werte in der Rechtsprechung der Europäischen Union und gilt als grundlegender Beitrag zur europäischen Rechtswissenschaft.
Seit 2024 ist Dr. Spieker als Postdoktorand im Graduiertenkolleg DynamInt an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig, wo er das Verhältnis von Staatsangehörigkeitsrecht und europäischer Integration erforscht. Seine Arbeiten finden international große Beachtung und zeichnen sich durch methodische Souveränität sowie innovative Ansätze aus. Die DFG hebt hervor, dass er zu den führenden Wissenschaftlern im Bereich des europäischen Rechts in seiner Karrierestufe zählt und dass seine Beiträge die Entwicklung der Grundlagen des europäischen Rechts nachhaltig beeinflussen werden.
Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG soll den Preisträgern helfen, ihre wissenschaftliche Laufbahn weiterzuverfolgen und sie anspornen. Die Vergabe erfolgt durch den Hauptausschuss der DFG auf Vorschlag einer Auswahlkommission, die nach wissenschaftlichen Kriterien arbeitet. In diesem Jahr werden drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler ausgezeichnet. Die Preisträger erhalten jeweils 200.000 Euro, die sie innerhalb von bis zu drei Jahren für ihre Forschungsprojekte verwenden können. Die Preisverleihung findet am 11. Juni 2026 in Berlin statt.
Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege
Oranienstr. 106
10969 Berlin
Tel.: (030) 9028-0
Fax: (030) 9028-3102
Kontakt zur Pressestelle
Tel.: (030) 9028-2853
E-Mail an die Pressestelle der Senatsverwaltung
Weitere Informationen zu diesem Auftritt
zum Seitenanfang
Bildquelle: George Frewat auf Pexels